Friedrichshainer Geschichtsverein Hans Kohlhase e. V.

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Tag des offenen Denkmals 10./11. September 2016 in Friedrichshain

Mit Stadtführungen und Besichtigungen soll an die sozialhistorischen Wurzeln dieses Stadtteils der einfachen Leute erinnert werden. Es werden offizielle Denkmäler, historisch erhaltenswerte Bauten, in den letzten Jahren abgerissene oder von der Vernichtung bedrohte Denkmäler Friedrichshains vorgestellt.
Die Führungen sind ein unabhängiges Forum, unabhängig von staatlichem Dirigismus und kommerziellen oder Werbeinteressen von Investoren, Religionsgemeinschaften, Parteien und Profitunternehmen.

Die Veranstaltungen des Tages des offenen Denkmals 2016 sind kostenfrei.
Ansprechpartner:
Anmeldungen
  Wanja Abramowski
Fon: 0171-2168606, 030-420 87 381
Fax: 030-420 87 381
E-Mail: Hans.Kohlhase@gmx.de
 
Der Friedrichshainer Geschichtsverein beteiligt sich am Tag des offenen Denkmals am 10. und 11. September 2016 mit folgenden Führungen:

Gemeinsamer Abriss des Denkmals Böhmisches Brauhaus 2015
Der Märchenbrunnen und die Märchen vom Denkmalschutz
Friedrichshainer Freidenkerhaus – kein Denkmalschutz für Atheisten
Die Friedrichshainer Oberbaumbrücke
Boxhagener Platz – vom Denkmal zum Mythos
Eckertsche Häuser – Denkmalschutz für den Abriss
Die Geschichte der Stalinallee
Helenenhof und Knorrpromenade – bürgerliches Wohnen im Arbeiterquartier

Gemeinsamer Abriss des Denkmals Böhmisches Brauhaus 2015

Beginn     Samstag, 10. September 2016, 15.00 Uhr und 17.00 Uhr
Sonntag, 11. September 2016, 15.00 Uhr und 17.00 Uhr
  Böhmisches Brauhaus Landsberger Allee 11-13, Ansicht um 1900
Treffpunkt     Friedenstraße/Pufendorfstraße 1
Führung     Torsten Sodemann
Das ab 1868 von A. Münnich, G. Dittrich, R. Lüdicke, G. Knoblauch und F. Hollin erbaute Böhmische Brauhaus war 1877 die führende Brauerei Berlins. Hier wurden die erste Kunsteismaschine Berlins, die ersten Bierautos und die erste elektrische Anlage in einem Berliner Industrieunternehmen in Betrieb genommen. Hier wurde das „Pilsator“ erfunden und die Brauereikeller waren mit mehr als 12.000 m2 Fläche die größten Berlins. Waren! Eine Ausstellung und eine Führung dokumentieren Geschichte und Untergang des Denkmalensembles.
Ausstellung:    Geschichte und Untergang des Böhmischen Brauhauses, 12-19 Uhr
Führung: Mit Besichtigung der einzig erhaltenen Brauereigewölbekeller von 1872 und der archäologischen Grabung des Armenfriedhofs. Wir bedanken uns bei B&L Hamburg, Preuss GmbH Berlin und archaeofakt DÖHNER & USCHMANN GbR Berlin.
Ort: 10249 Berlin, Friedenstraße Ecke Pufendorfstraße 1   Böhmisches Brauhauses, 1900, erstmaliger Einsatz von Bierautos in einer Berliner Brauerei
Verkehrsanbindung:  U-Bahn Strausberger Platz, S-Bahn Landsberger Allee, Bus 142 Friedenstraße,
Tram M 5, M 6, M 8 Landsberger Allee
Für Rollstuhlfahrer geeignet: ja
Kinderprogramm: nein
Sonst zugänglich? ja (nur außen)

Zu dieser Führung hat das Landesdenkmalamt in seinem Programmheft und online einen Text veröffentlicht, der von unserem eingereichten Text abweicht und der eine Zensur darstellt, weil Inhalte ausgeblendet werden und der Abriss des Denkmalensembles, für den das LDA mitverantwortlich ist, also eine kritische Passage unseres Vortrages, heraus "redigiert" wurde. Hier der zensierte LDA-Text:

Böhmisches Brauhaus

Das ab 1868 von A. Münnich, G. Dittrich, R. Lüdicke, G. Knoblauch und F. Hollin erbaute Böhmische Brauhaus war 1877 die führende Brauerei Berlins. Hier wurden die erste Kunsteismaschine Berlins, die ersten Bierautos und die erste elektrische Anlage in einem Berliner Industrieunternehmen in Betrieb genommen und das „Pilsator“ erfunden. Die Brauereikeller zählten mit mehr als 12.000 m2 Fläche zu den größten Berlins. Seit den 1990er-Jahren wird das stillgelegte Brauerei-Areal schrittweise für Kultur-, Veranstaltungs- und Wohnzwecke umgestaltet.

Ausstellung:   Geschichte und Kontroversen der jüngsten Neugestaltung

Sudhaus, Hofansicht, 1930 Abriss Sudhaus, 2015 Mechanisch-Pneumatische Mälzerei mit charakteristischen Darrentürmen, 1900 Schreiben von Armand Knoblauch zum Einbau der gusseisernen Säulen, 1872 Abriss der alten Mälzerei mit gusseisernen Säulen, 2015

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Der Märchenbrunnen und die Märchen vom Denkmalschutz

Beginn     Samstag, 10. September 2016, 14.00 Uhr
Sonntag, 11. September 2016, 11.00 Uhr
 
Treffpunkt     Eingang Märchenbrunnen, Friedenstraße/Am Friedrichshain
Führung     Anneliese Abramowski
Ausgerechnet Kaiser Wilhelm II. hat Ludwig Hoffmann dessen ersten verkitschten Entwurf des Märchenbrunnens ausgeredet. Dann aber hat Hoffmann unter den Eindrücken seiner Italienreisen die barocken Wasserspiele der Fürstenpaläste des 16./17. Jahrhunderts in und um Rom nach Berlin in den Volkspark Friedrichshain geholt. Nicht nur die einheimische und fremde Märchenwelt begegnen sich hier, auch so manches Märchen des Denkmalschutzes lässt sich über dieses Denkmal berichten, das längst nicht wiederhergestellt ist.
Verkehrsanbindung: M 4 (Königstor), M 5, M 6, M 8 (Otto-Braun-Straße) Bus 200
Für Rollstuhlfahrer geeignet: ja
Kinderprogramm: nein
Sonst zugänglich? ja

Zu dieser Führung hat das Landesdenkmalamt in seinem Programmheft und online einen Text veröffentlicht, der von unserem eingereichten Text abweicht und der eine Zensur darstellt, weil Inhalte ausgeblendet werden und ein Name (richtig: Josef Rauch) zu unserem Nachteil falsch eingefügt wurde. Zudem wurde eine Titelüberschrift vom LDA eingefügt, die uns im Jahr 2009 gestrichen wurde und nicht dem aktuellen Inhalt unserer Führung entspricht. Das LDA hat insbesondere die kritische Passage unseres Vortrages heraus "redigiert". Hier der zensierte LDA-Text:

Kaiser Wilhelms Märchenbrunnen

Kaiser Wilhelm II. trug durch seine exzentrischen Eingriffe in die Stadtgestaltung dazu bei, dass Stadtbaurat Ludwig Hoffmann 1911-13 ein Stück Italien im Volkspark Friedrichshain neu erfinden konnte - inspiriert durch die barocken Wasserspiele der römischen Fürstenpaläste des 16./17. Jahrhunderts, die er auf seiner Italienreise besuchte. Ignaz Taschner, Joseph Rau und Georg Wrba schufen für die Brunnenanlage ein Skulpturenprogramm im Gewande der "guten" Märchenwelt der Brüder Grimm. Doch hinter der Ästhetik dieses Denkmals verbirgt sich sein politischer Sinn.



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Friedrichshainer Freidenkerhaus – kein Denkmalschutz für Atheisten

Beginn     Samstag, 10. September 2016, 13.00 Uhr  
Treffpunkt     Palisadenstraße Ecke Friedenstraße
Führung     Uwe Feilbach
Wäre das Freidenkerhaus eine Kirche, wäre ihm der Segen des Landesdenkmalamtes sicher. In der Hauptstadt des deutschen Atheismus ist es aber leider nur ein „Gotteshaus“ der Gottlosen. Gegen den Widerstand der christlichen Kirchen, mit den Sympathien und den Groschen der Arbeiter entstanden, verbanden sich mit ihm vor 1933 Jugendweihe, Freidenkertum, Freikörperkultur, weltliche Schulen und Urnenbestattungen. Sie sind also nicht nostalgische Produkte der DDR, wie dümmliche Propaganda heute vielfach behauptet. Auch der Armenfriedhof soll dem Vergessen entrissen werden.

Mit Besichtigung des ehemaligen Armenfriedhofs.
Verkehrsanbindung: U 5 (Weberwiese),
M 5, M 6, M 8 (Platz d. Vereinten Nationen)
Für Rollstuhlfahrer geeignet: ja
Kinderprogramm: nein
Sonst zugänglich? ja (nur außen)

Zu dieser Führung hat das Landesdenkmalamt in seinem Programmheft und online einen Text veröffentlicht, der von unserem eingereichten Text abweicht und der eine Zensur darstellt, weil Inhalte ausgeblendet werden und der Armenfriedhof fälschlich als "Friedhof V der Ev. Georgen-Parochialgemeinde" zu unserem Nachteil bezeichnet wird (in der online-Ausgabe inzwischen korrigiert). Zudem wurde eine Titelüberschrift vom LDA eingefügt, die nicht dem Inhalt unserer Führung entspricht, weil das Freidenkerhaus eben nicht auf der Denkmalliste steht. Das LDA hat insbesondere die kritische Passage unseres Vortrages heraus "redigiert". Hier der zensierte LDA-Text:

Ehemaliges Freidenkerhaus und ehemaliger Armenfriedhof

In Friedrichshain hatte die Freidenkerbewegung, in der überwiegend Parteilose, Sozialdemokraten, Kommunisten und Anarchisten wirkten, Mitte der 1920er-Jahre ein Haus erworben und dieses als deutschlandweite Zentrale eingerichtet. Mit den Sympathien und den Groschen der Arbeiter wurde das Freidenkerhaus bis 1933 zum Symbol einer geistigen Alternative zur Gottesherrschaft. Noch heute erinnern interessante architektonische Details daran. Auch an den ehemaligen Armenfriedhof, heute Friedhof V der Ev. Georgen-Parochialgemeinde, soll erinnert werden.



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Die Friedrichshainer Oberbaumbrücke

Beginn     Samstag, 10. September 2016, 13.00 Uhr
Sonntag, 11. September 2016, 13.00 Uhr
 
Treffpunkt     Oberbaumbrücke Ecke Stralauer Allee
Führung     Rudolf Reddig
Die jetzige Oberbaumbrücke ist die älteste erhaltene Friedrichshainer Brücke. In den Jahren 1892 bis 1896 von Otto Stahn an der Stelle eines Vorgängerbaus von 1724 errichtet, symbolisiert ihr historisierender Baustil die Verkehrs-, Bau- und Sozialgeschichte des Berlins der Jahrhundertwende um 1900. Frühzeitige Abrisspläne, ein alter, nicht mehr existenter Hochbahnhof, ein Grenzübergang und die zahlreichen historischen Architekturdetails ließen die Oberbaumbrücke nicht nur ästhetisch "reifen", sondern machen sie zu einem steinernen Zeugnis der Geschichte dieses Spreeraumes.
Verkehrsanbindung: S 3, 5, 7, 75, 9 (Warschauer Straße),
U 1 (Warschauer Straße), M 10 (Warschauer Straße), Bus 347
Für Rollstuhlfahrer geeignet: ja
Kinderprogramm: nein
Sonst zugänglich? ja (nur außen)

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Boxhagener Platz – vom Denkmal zum Mythos

Beginn     Samstag, 10. September 2016, 17.00 Uhr
Sonntag, 11. September 2016, 17.00 Uhr
 
Treffpunkt     Krossener Straße 24 Ecke Gärtnerstr. "Feuermelder"
Führung     Benjamin Ruda
Der Boxhagener Platz war in seiner einhundertdreizehnjährigen Geschichte mit Markt, kleiner Parkanlage, Spielplatz, Eisbahn und Plansche stets eng mit den Bewohnern des Kiezes verbunden. Er stellt nicht nur ein Gartendenkmal dar, das zuerst von der Baumschule Späth (1903) und dann von Erwin Barth (1929) gestaltet wurde, er ist vor allem ein Teil der Sozialgeschichte dieser Gegend. Vom Bezirksamt und Senat lieb- und sinnlos behandelt, aber mit viel Investitionsgeldern versehen, steht seine Geschichte im Spannungsfeld eines Stadtviertels, das sich jeden Tag neu inszeniert.
Verkehrsanbindung: M 10 (Grünberger Straße), M 13 (Wühlischstraße), Tram 21 (Wismarplatz), Bus 240 (Boxhagener Platz)
Für Rollstuhlfahrer geeignet: ja
Kinderprogramm: nein
Sonst zugänglich? ja

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Eckertsche Häuser - Denkmalschutz für den Abriss

Beginn     Sonntag, 11. September 2016, 13.00 Uhr  
Treffpunkt     Rigaer Straße 71-73a, gegenüber Lidl-Kaufhalle
Führung     Wanja Abramowski
2008 beantragte der Friedrichshainer Geschichtsverein ihren Denkmalschutz. Von der SPD wurde das abgelehnt. 2014 wurden sie von den Grünen unter Denkmalschutz gestellt, nur um einen Investor gefügig zu machen. Denn 2016 sollen sie abgerissen werden: die Eckertschen Arbeiterhäuser aus Schlackebeton, die ältesten Baulichkeiten im Friedrichshainer Nordkiez aus der Zeit um 1875. Der gründerzeitliche Fabrik- und Wohnhof in der Rigaer Straße 71-73a ist heute der einzige dieser Art in Friedrichshain.
Verkehrsanbindung: M 10 (Grünberger Straße), M 13 (Wühlischstraße), Tram 21 (Wismarplatz), Bus 240 (Boxhagener Platz)
Für Rollstuhlfahrer geeignet: ja
Kinderprogramm: nein
Sonst zugänglich? ja (nur außen)

Zu dieser Führung hat das Landesdenkmalamt in seinem Programmheft und online einen Text veröffentlicht, der von unserem eingereichten Text abweicht und der eine Zensur darstellt, weil Inhalte ausgeblendet werden und entgegen den Tatsachen behauptet wird, die Zukunft des Denkmalobjektes sei "ungewiss", obwohl es bereits vor Redaktionsschluss (8. 7. 2016) des LDA abgerissen wurde. Zudem wurde unsere Titelüberschrift, die genau dies anspricht, vom LDA eliminiert. Die Ankündigung des LDA entspricht nicht dem Inhalt unserer Führung. Das LDA hat insbesondere die kritische Passage unseres Vortrages heraus "redigiert". Hier der zensierte LDA-Text:

Eckertsche Arbeiterwohnhäuser

Die Eckertschen Arbeiterwohnhäuser aus Schlackebeton sind die ältesten Bauten im Friedrichshainer Nordkiez aus der Zeit um 1875. Der gründerzeitliche Fabrik- und Wohnhof in der Rigaer Straße mit Zwischenbau ist heute der einzige dieser Art in seinem Umfeld. Die Tischlerei-Etagenfabrik von Robert Seelisch entstand um 1890. Im alten Zwischenbau wurde eine alte, profane Wand- und Deckenmalerei aus dem Jahr 1905 entdeckt. Die Zukunft des sozial-, industrie- und baugeschichtlich interessanten Bauobjektes ist immer noch ungewiss.
 

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Die Geschichte der Stalinallee

Beginn     Samstag, 10. September 2016, 15.00 Uhr
Sonntag, 11. September 2016, 15.00 Uhr
 
Treffpunkt     Strausberger Platz, Karl-Marx-Denkmal
Führung     Rudolf Reddig
Ohne den Bombenangriff vom 3. Februar 1945 und die Vision einer sozialistischen Machtarchitektur hätte es die Stalinallee nicht gegeben. Sie war ein Kind ihrer Zeit, aber erst der Aufbauwille der Menschen machte aus ihr ein sozialpolitisches Vorbild. Im deutschen Westen wegen ihrer politischen Ästhetik verschmäht, war sie ein Prestigebau der frühen DDR mit allem Für und Wider. Hinter der Prunkarchitektur entstand günstiger Wohnraum hinsichtlich Mieten, Komfort und Wohnlage. Aber sie zerschnitt auch den Stadtraum, teilte den Arbeiterbezirk in die sozialistische Fassade und ihr Hinterland.
Verkehrsanbindung: U 5 (Strausberger Platz),
Bus 142, M 5, M 6, M 8 (Platz d. Vereinten Nationen)
Für Rollstuhlfahrer geeignet: ja
Kinderprogramm: nein
Sonst zugänglich? ja (nur außen)

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Helenenhof und Knorrpromenade - bürgerliches Wohnen im Arbeiterquartier

Beginn     Samstag, 10. September 2016, 15.00 Uhr
Sonntag, 11. September 2016, 11.00 Uhr
 
Treffpunkt     Holteistraße/Helenenhof
Führung     Annegret Sager
Mit den Hausgruppen Boxhagen I und Boxhagen II entstand in den Jahren 1904 bis 1906 der „Helenenhof“ des Beamten-Wohnungs-Vereins zu Berlin mit fast 450 Wohnungen. Seit 1980 steht der Wohnkomplex, der sich hier einst als Fremdkörper etablierte, unter Denkmalschutz. Ebenso wie die 1912 erbaute bürgerliche Wohnstraße Knorrpromenade weichen Fassaden, Grundrisse, Innenausstattung und Wohnhöfe von den sie umgebenden Mietskasernen deutlich ab. Auch die Menschen, die hier wohnten und arbeiteten, dachten und handelten anders, als die Bewohner der Mietskasernen.
Verkehrsanbindung: S 3, 5, 7, 8, 9, 41, 42, 75, 85 (Ostkreuz),
M 13 (Holteistraße), Bus 240 (Wühlischplatz)
Für Rollstuhlfahrer geeignet: ja
Kinderprogramm: nein
Sonst zugänglich? ja (nur außen)

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